Arbeit mit Senioren*innen

Ein älterer Bewohner und ein junger Mann sitzen an einem Tisch und spielen Karten.

Ihr Ehrenamt für Senioren*innen

Gerade in der Arbeit mit Senioren*innen tragen Ehrenamtliche einen großen Teil dazu bei, dass „In Würde altern“ gelingt. Gespräche, Spaziergänge, gemeinsam Singen – einfach da sein. Das sind oft die größten Geschenke an unsere Bewohner*innen in unseren Seniorenheimen und Gäste in unserer Tagespflege und der Demenzbetreuung

Alltagsbetreuung für Menschen mit Demenz

Einzelbetreuung bei den Menschen zu Hause:

  • Sie schenken den Klienten*innen Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit.
  • Die Zeit gestalten Sie nach den persönlichen Interessen und Fähigkeiten der Klienten*innen: dies könnten zum Beispiel Spiele sein oder Malen, Spazierengehen, Vorlesen, Lieder singen, Kochen, Backen, Handarbeiten. Aber auch Gespräche, einfach Zuhören und da sein können den Alltag der Erkrankten bereichern. 

Gruppenbetreuung:

  • Montag- und Dienstagnachmittag findet die Gruppenbetreuung statt.
  • Hier können Sie im Team kreativ sein und die Gruppe bereichern. 
     
  • Zeitaufwand: Den zeitlichen Umfang Ihrer Arbeit bestimmen Sie weitgehend selbst. 
  • Um gut vorbereitet zu sein, nehmen Sie an einer Demenzelfer*innen-Schulung (40 Stunden) teil. Hier lernen Sie Basiswissen über die Krankheitsbilder, Beschäftigungsmöglichkeiten, Kommunikationsgrundlagen sowie rechtliche Grundlagen und hygienische Erfordernisse. 
  • Sie brauchen Einfühlungsvermögen, Geduld und sollten eine gewisse Sicherheit ausstrahlen. 
  • Sie sind bereit, sich auch mit den Angehörigen auszutauschen.
  • Damit Ihre Einsätze erfolgreich ablaufen können, sind Sie zuverlässig und können sich selbst gut organisieren. 
     

Demenz bedeutet nicht nur für den Betroffenen Einschränkungen und Ängste, meist ist auch die Familie und das Umfeld mitbetroffen. Angehörige sind mit der Situation oftmals überfordert, denn sie sind mit der Pflege und Betreuung rund um die Uhr im Einsatz.

Bei der Demenzbetreuung verhelfen Sie den Angehörigen zu einer kleinen Auszeit, um durchatmen zu können. Den an demenzerkrankten Menschen schenken Sie durch Ihre Besuche Freude und Lebensqualität. 
Oft freuen sich die Betroffenen schon auf den/die Helfer*in und schließen Freundschaft.
Sie vermitteln den Menschen mit Demenz Sicherheit, Wertschätzung und Anerkennung.

  • Zu Beginn Ihres Ehrenamts erhalten Sie eine 40-stündige Schulung, in der Sie Basiswissen über die Krankheitsbilder, Beschäftigungsmöglichkeiten, Kommunikationsgrundlagen sowie rechtliche Grundlagen und hygienische Erfordernisse erlernen.
  • Sie übernehmen nur Betreuungen, die Sie sich zutrauen und nur bei Menschen, die Ihnen sympathisch sind. 
  • Bei Problemen oder Unklarheiten, die sich bei der Betreuung ergeben, stehen Ihnen Hauptamtliche unterstützend zur Seite. 
  • Sie sind im Helferkreis-Team eingebunden und können an Fortbildungen zum Thema Demenz teilnehmen.  
  • Wir feiern gemeinsam Sommerfeste oder gehen zu Weihnachten gemütlich essen. 
  • Sie sind bei Ihrer Tätigkeit versichert und bekommen eine Aufwandsentschädigung.  
     

Karoline Kopp
Dompfaffstr. 123
91056 Erlangen
T. (09131) 6301 520
karoline.kopp@diakonie-erlangen.de 

Erreichbarkeit:
Mo – Do: 09.00 – 11.00 Uhr 
 

Nachbarschaftshilfen im Quartier Erlangen-Bruck

Gute Nachbarschaft erleichtert das Leben enorm - besonders für ältere Menschen. Aber auch für alle anderen gilt: Wer regelmäßig Kontakt zu Menschen an seinem Wohnort hat, kann auch herausfordernde Lebenslagen besser bewältigen und lebt insgesamt zufriedener im eigenen Alltagsumfeld.

Deshalb entwicklet und koordiniert die Diakonie Erlangen/Stadtmission Nürnberg in Erlangen-Bruck ein neues Nachbarschaftsnetzwerk. Im ersten Schritt sollen private und gemeinnützige Initiativen vor allem zur Unterstützung von Senior*innen aus dem Stadtteil wachsen. Diese sollen so Hilfe im Alltag erhalten und gleichzeitig im Miteiander mit anderen im Viertel gut eingebunden bleiben. Die Projektkooridnatorin von Diakonie Erlangen/ Stadtmission Nürnberg bringt dafür Freiwillige und Kontaktsuchende zusammen und organisiert den Rahmen für gemeinsame, nachbarschaftliche Aktionen.

Ehrenamtliche können sich in Erlangen-Bruck mit ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten einbringen, in dem sie selbst Gruppenangebote starten oder als persönliche Helfer*innen und Gesellschafter*innen für ältere Menschen aktiv werden.

Typische Aufgaben sind beispielsweise:

  • (Haus-)Besuche & Gesprächspartner*in, z.B. nach Krankenhausentlassungen, zu runden Geburtstagen oder bei Menschen, die selbst kaum die eigene Wohnung verlassen können
  • Begleitung zu Ärzten, Behörden oder Freizeitunternehmungen
  • Erledigung von Einkäufen, einfache handwerkliche Hilfen, Einrichten von technischen Geräten u.ä.
  • Unterstützung bei Behördenangelegenheiten, im Umgang mit Onlinediensten usw.
  • Initiierung und Anleitung von geselligen Angeboten und Klein-Gruppen, z.B. gemeinsame Bewegung, Singen, Kochen usw
  • Zeitaufwand: Den zeitlichen Umfang Ihrer Arbeit bestimmen Sie selbst. In der Regel beläuft sich dieser auf 2 bis 15 Stunden pro Woche - je nach persönlicher Verfügbarkeit.
  • Ihre Einsatzzeiten können Sie flexibel gestalten und dabei an allen Tagen der Woche von Mo-So Einsätze übernehmen - immer abhängig davon, wann die älteren Nachbar*innen Ihre Hilfe & Begleitung benötigen.
     
  • Für die Mitarbeit im Quartiersprojekt suchen wir generell Menschen, die offen, zugewandt und freundlich mit den Bewohner*innen im Quartier umgehen und gern in Kontakt mit anderen sind.
  • In der Regel können Sie sowohl Aufgaben im 1:1-Setting übernehmen oder sich in Team-und Gruppenangeboten einbringen
  • Sie werden durch eine hauptamtliche Kollegin und Projektkoordinatorin eingearbeitet und begleitet (i.d.R. Mo-Fr.)
  • Sie übernehmen nur Betreuungen und Aufgaben, die Sie sich auch zutrauen. Bei Problemen oder Unklarheiten, die sich bei der Betreuung ergeben, steht Ihnen die Projektkooridnatorin unterstützend zur Seite. 
  • Sie sind eingebunden in ein wachsendes Team von ehrenamtlichen Helfer*innen
  • Sie erhalten eine finanziell Aufwandsentschädigung für Ihre gespendete Zeit
  • Sie sind bei Ihrer Tätigkeit stets vollumfänglich versichert.
     

Projektkoordinatorin Susanne Lauer 

T. (09131) 63 01 212
susanne.lauer(at)diakonie-erlangen.de

Quartiersbüro im Maria-Busch-Haus
Daimlerstraße 44a
91058 Erlangen

Ihr Ehrenamt in der Tagespflege Maria-Busch-Haus

  • Aktiv gestalten Sie den Tag unserer Gäste mit. 
  • Unsere Senioren*innen freuen sich immer über ein offenes Ohr und eine Unterhaltung. 
  • Sie gehen mit unseren Gästen im geschützten Garten spazieren.
  • Wer rastet, der rostet: Deswegen wird donnerstags getanzt. 
  • Gemeinsam mit unseren noch körperlich fitten Senioren*innen übernehmen Sie an warmen Tagen kleinere Gartenarbeiten. 
  • Generell gilt: Sie können sich in der Tagespflege mit Ihren eigenen Interessen einbringen - seien es Singkreise, Vorlesestunden,  Basteln oder anderes. 
     
  • Zeitaufwand:
  • Den zeitlichen Umfang Ihrer Arbeit bestimmen Sie weitgehend selbst und richten sich nach unseren Öffnungszeiten Mo – Fr, 08.00 – 16.00 Uhr. 
  • Sie gehen offen auf Fremde zu, haben Geduld und Einfühlungsvermögen.  
     

Die Tagespflege Maria-Busch-Haus ermöglicht, dass alte und pflegebedürftige Menschen weiterhin Zuhause wohnen können, ihre Angehörigen sie tagsüber bei uns jedoch gut umsorgt wissen. 
Während Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit gestalten Sie einen bunten Alltag mit und für die Gäste der Tagespflege.
 

Das Pflegepersonal unterstützt Sie und steht Ihnen bei Fragen stets zur Seite.

Alexandra Meyer
Daimlerstraße 44
91058 Erlangen
T. (09131) 6301 300
alexandra.meyer(at)diakonie-erlangen.de 

 

Ihr Ehrenamt in der Diakonie am Ohmplatz und im dazugehörigen Hospiz

Sie können sich je nach Ihren Interessen und Talenten in das wöchentliche Programm der Diakonie am Ohmplatz einbringen:

  • Singkreis
  • Gesellschaftsspiele  
  • Märchen und Geschichten
  • Handarbeitskreis
  • Stammtisch für Männer
  • Kreatives Gestalten
  • Musizieren mit Orff-Instrumenten
  • Backen/Obstsalat
  • Gedächtnistraining
  • Tanznachmittag
  • Filmvorführungen
  • Gottesdienste
  • Ausflüge
  • Feste und Feiern
  • Konzerte
  • Bepflanzen von Blumenkästen
  • Mitgestalten der Gemeinschaftsräume (jahreszeitliche Dekoration)
  • Und vieles mehr 

Auch in der stationären Hospizarbeit ist das Ehrenamt ein wichtiger Bestandteil. Sollten Sie Interesse an einer Ausbildung als Hospizbegleiter*in haben, wenden Sie sich bitte an den Hospiz Verein Erlangen e.V.​​​​​​​
 

  • Zeitaufwand: Den zeitlichen Aufwand können Sie nach Ihren persönlichen Ressourcen richten.
  • Sie haben ein Gespür für die Bedürfnisse der Senioren*innen und gehen offen und herzlich auf diese zu.   
     

Die Arbeit mit Senioren*innen ist persönlich und nah. Sie schenken den Menschen Aufmerksamkeit und ein paar schöne Stunden in ihrem Alltag. 

Das Pflegepersonal unterstützt Sie und steht Ihnen bei Fragen stets zur Seite.

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