Hilfe im Leben

Spendenaufruf: Tafel Erlangen bittet um Unterstützung

Bereits seit 30 Jahren hilft die Tafel Erlangen bedürftigen Menschen in der Region. Möglich ist das durch zahlreiche Ehrenamtliche, die sich an den vier Ausgabestellen engagieren. Trotz der vielen helfenden Hände, fallen für die Einrichtung der Diakonie Erlangen immer höhere Kosten an – etwa für den Transport und die Kühlung der Lebensmittel, Reparaturen oder Hygienematerial. Deshalb bittet die Tafel nun um Spenden.

Eine Dame sortiert bei der Tafel Erlangen Gemüse in Kisten.

„Lebensmittel retten. Menschen helfen.“ – dieses Ziel verfolgt das Team der Tafel Erlangen. An sechs Tagen die Woche holen die Ehrenamtlichen Obst und Gemüse, Fleisch- und Milchprodukte, aber auch Brot und Blumen bei Supermärkten ab. Anschließend verteilen sie die Ware an die vier Ausgabestellen in Erlangen, Büchenbach, Baiersdorf und Herzogenaurach. In der Hugenottenstadt nimmt sie beispielsweise Mathilde entgegen. Die rüstige Rentnerin ist Ehrenamtliche (fast) der ersten Stunde. Sie war bereits bei der früheren Ausgabe in der Raumerstraße dabei und ist der Tafel auch zwei Umzüge und knapp 30 Jahre später noch treu.

Steigende Kosten trotz zahlreicher Ehrenamtlicher

Sind die Lebensmittel-Spenden einsortiert, öffnet die Ausgabestelle in der Schillerstraße ihre Türen. Davor warten bereits Dutzende Erlanger Bürger*innen. Eine von ihnen ist Gerlinde. Sie freut sich heute über einen Laib Brot, Möhren, Sellerie und Kartoffeln. „Die Tafel hilft mir schon sehr“, sagt sie. „Mit dem Gemüse koche ich mir eine Suppe, das Brot friere ich ein.“ Jeden zweiten Montag geht die 62-Jährige zur Ausgabestelle. Ihr Geld reicht gerade zum Leben, ohne die Tafel wäre es schwierig. So wie Gerlinde geht es vielen Menschen im statistisch reichen Erlangen – ein voller Einkaufswagen ist für sie undenkbar.

Das Rückgrat der Einrichtung sind ihre Ehrenamtlichen. Ohne sie wären die Abholungen von Lebensmitteln bei den großzügigen Spender-Betrieben nicht möglich. Auch die Ausgabe an vier Standorten funktioniert nur reibungslos, wenn alle Freiwilligen mit anpacken. Trotzdem geht es für die Tafel Erlangen nicht ohne finanzielle Zuwendungen. Mit diesen finanziert die Einrichtung beispielsweise das Tafel-Mobil, mit dem die Mitarbeitenden Gemüse und Co. zu älteren und chronisch kranken Menschen direkt nach Hause bringen. Außerdem müssen die Transport-Fahrzeuge regelmäßig gewartet und repariert werden. Hohe Benzin- und Energiepreise schlagen ebenfalls negativ zu Buche. Aber auch stabile Kisten sowie Arbeitskleidung und Hygienematerial für die Freiwilligen kosten Geld.

Damit die Tafel auch weiterhin die Not in Erlangen und Umgebung aktiv lindern kann, bittet sie nun um Spenden. Kai Stähler, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission Nürnberg e.V. und Diakonie Erlangen, appelliert an die Bürger*innen: „Bitte unterstützen Sie die Tafel bei ihrer wichtigen Arbeit. Denn auch in unserer Region gibt es immer mehr Menschen, die von Armut betroffen sind. Am Ende des Monats bleibt der Kühlschrank oft leer. In diesen Momenten der Verzweiflung ist für viele der Gang zur Tafel der einzige Ausweg.“ Dabei seien nicht nur Menschen mit geringer Rente oder ohne Arbeit betroffen, ergänzt Stähler. „Auch junge Familien, Studierende oder Menschen mit chronischen Erkrankungen suchen bei der Tafel Unterstützung.“

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Herzlichen Dank!

Diakonie Erlangen
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Stichwort: Tafel

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Flyer "Lebensmittel retten. Menschen helfen." (PDF, 580 KB)
→ Pressemitteilung "Tafel Erlangen bittet um Spenden" (PDF, 182 KB)

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