Begleitet wurde Janik von seinen Fraktionskollegen*innen Sana Al-Maskari und Dr. Clemens Heydenreich (Sprecher für Soziokultur und Ehrenamt). Das Stadtoberhaupt interessierte sich für die Arbeit der hauptsächlich Ehrenamtlichen im Gebrauchtwarenladen der Diakonie Erlangen und erkundigte sich, woher die angebotenen Waren stammen. „Es handelt sich hierbei ausschließlich um Spenden“, erklärte Troyer und lobte dabei die Großzügigkeit der Erlanger Bürger*innen.
Beim gemeinsamen Schlendern durch die Fundgrube stellte Troyer einige Ideen vor, um die Fundgrube noch bekannter zu machen. „Wir würden uns gerne weiter vernetzen“, plant sie und denkt dabei unter anderem an eine Zusammenarbeit mit dem neuen Quartiersbüro in Erlangen-Bruck. Außerdem will die umtriebige Leiterin des Sozialladens mit weiteren Specials bei der Kundschaft punkten: „Unsere letztjährige Dirndl-Aktion zur Erlanger Bergkirchweih war beispielsweise ein großer Erfolg.“
„Wollen Einrichtungen wie die Fundgrube unbedingt erhalten“
OB Janik honorierte die Tatkraft des Fundgruben-Teams mit einigen Tipps zu finanziellen Fördermöglichkeiten und versicherte: „Wir wollen Einrichtungen wie die Fundgrube unbedingt erhalten, auch in finanziell schwierigen Situationen.“ Denn: „Ihr Laden ist ein wichtiger Treffpunkt für bedürftige Menschen. Es ist gut, wenn es hier zu einem Miteinander kommt.“ Stähler äußerte sich zuversichtlich, dass man trotz angespannter Haushaltslage in Erlangen auch weiterhin auf Zuschüsse durch die Stadt bauen kann. Er betonte jedoch, dass aktuelle Kostensteigerungen, etwa für Energie, hier auch abgebildet werden müssten.
Auch Heydenreich unterstrich die Bedeutung der Fundgrube: „Hier treffen Bedürftige und Nicht-Bedürftige aufeinander. Nur so können wir Schamgrenzen abbauen.“ Der Ehrenamts-Sprecher geht übrigens mit gutem Beispiel voran: Die Jeans, die er bei seinem Besuch in der Fundgrube trug, hatte er zwei Wochen zuvor dort gekauft …


