Spenden für die Bahnhofsmission

Viele Spender*innen haben die Bahnhofsmission Erlangen vor Weihnachten unterstützt, um die Arbeit unter Corona-Bedingungen zu verbessern.

Ein älterer Mann überreicht einer Mitarbeiterin der Bahnhofsmission eine elektrische Brotschneidemaschine. Beide befinden sich am Bahnsteig des Erlanger Bahnhofes.

Dr. Clemens Heydenreich erfüllt der Bahnhofsmission ihren Wunsch nach einer Brotschneidemaschine.

Unter dem Motto »Türchen auf! – 24 Wünsche aus dem Ehrenamt« stellt der Online-Adventskalender der Stadt Erlangen jeden Tag soziale Einrichtungen vor und erfüllt deren Wünsche. Die Bahnhofsmission bekam eine Brotschneidemaschine geschenkt. Sie beschleunigt jetzt das Vorbereiten der Brotzeit, die die Ehrenamtlichen im Augenblick selbst belegen müssen. Denn durch coronabedingte Schließungen am Bahnhof fielen die regelmäßigen Spenden an fertigen Backwaren für die Gäste weg, erklärt Claudia Steubing, Einrichtungsleiterin der Bahnhofsmission. »Aktuell bekommen wir ganze Brotlaibe von den Bäckereien Trapper und Frank.«

 

Außerdem erhielt die Bahnhofsmission durch eine Spende vom Leo-Club Erlangen, der Jugendorganisation von Lions Clubs, die finanziellen Mittel, um Thermobecher für ihre Kundschaft anzuschaffen. »Gerade bei den winterlichen Temperaturen ist ein heißes Getränk eine wichtige Sache«, sagt Steubing.

 

Die Bürgerstiftung unter ihrer Vorsitzenden Dr. Elisabeth Preuß schenkte der Bahnhofsmission 500 Euro für eine Zwischentüre mit Durchreiche. Die mit der Anfertigung beauftragte Schreinerei Holzkirchner übernahm die kompletten Restkosten von etwa 500 Euro für Material und Montage als Spende. »Wegen der Hygienemaßnahmen sind Türe und Fenster häufig geöffnet«, erläutert Steubing, »darum standen unsere überwiegend älteren Ehrenamtlichen oft in der Kälte – das ist jetzt besser zu kontrollieren«.

 

Weitere Spenden kamen von EDEKA Bächmann und dem dm Drogeriemarkt am Hugenottenplatz mit Schokoladen-Nikoläusen und verschiedenen Hygiene-Artikeln für die Gäste der Bahnhofsmission. Die Hochschulgruppe des Verbands Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik »ETG Kurzschluss e.V.« spendete 500 Euro. Claudia Steubing möchte das Geld für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation nutzen, etwa ein neues Telefon mit Anrufbeantworter, einen zusätzlichen Internetanschluss sowie Prospekthalter für Informationsbroschüren.

Die Bahnhofsmission bedankt sich bei allen Spender*innen. "Damit kann den Menschen direkt vor Ort geholfen werden", sagt Steubing erfreut.

 

Hilfe im Leben – Diakonie Erlangen