Hilfe im Leben

Kampagneneröffnung der „Aktion 1+1“ in der Jugendwerkstatt Erlangen

Am 9. Juli 2025 wurde die diesjährige Kampagne der „Aktion 1+1 – Mit Arbeitslosen teilen“ in der Jugendwerkstatt Erlangen eröffnet. „Die Kurve kriegen und wieder Arbeit finden“ lautet das diesjährige Motto der Spendenaktion der Ev.-Luth. Landeskirche in Bayern (ELKB). Jede Spende wird durch die ELKB verdoppelt.

Der „Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt“ (kda Bayern) schafft mit der „Aktion 1+1“ Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose und unterstützt Jugendliche bei der Ausbildung.

„Als Jugendwerkstatt sind wir dankbar für die kontinuierliche Unterstützung, durch die wir zahlreiche Ausbildungsplätze aufrechterhalten konnten“, betonte Daniel Horst, Einrichtungsleitung der Jugendwerkstatt.

Wunder, die in Jugendwerkstätten geschehen

kda-Leiter Peter Lysy hob in seiner kurzen Andacht zu Beginn der feierlichen Kampagneneröffnung hervor, dass ausgestreckte Hände Wunder bewirken können für alle, die aus der Bahn geworfen wurden, und so zu Erfolgsgeschichten in Jugendwerkstätten beitragen. Mit der Aktion 1+1 kann ein Beitrag geleistet werden, dass solche Wunder geschehen können.

Frau Dr. Annekathrin Preidel, Präsidentin der Landessynode der ELKB, unterstrich in ihrem Grußwort, dass es die „Aktion 1+1“ schon seit über 30 Jahren gibt, weil sie von Herzen kommt, von Solidarität lebt und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Hinter der schlichten Formel 1+1 stehe eine Idee: gemeinsam mehr erreichen.

Im Anschluss lud Samuel Kreysler, der Geschäftsführer der „Aktion 1+1“, alle Gäste zu einer Besichtigung der Jugendwerkstatt ein.

„Wir bauen fast alles – Hauptsache es ist aus Holz.“

In der Werkstattführung durch Daniel Horst bekamen alle Gäste einen tollen Einblick in die Arbeit der Jugendwerkstatt. Die Auszubildenden berichteten über ihre tägliche Arbeit und zeigten stolz ihre Arbeitsergebnisse.

16 junge Menschen werden aktuell von vier Ausbildern und einer Pädagogin in der Jugendwerkstatt Erlangen als Schreiner*innen und Fachpraktiker*innen für Holzverarbeitung ausgebildet. In den vergangenen 40 Jahren haben über 350 Auszubildende das Handwerk erlernt. Die Erfolgsquote spricht für sich: Nahezu 100 Prozent der bisherigen Absolventinnen und Absolventen haben den Sprung in eine Festanstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt geschafft. „Jede*r kann sich mit Aufträgen an die Jugendwerkstatt wenden“, so Daniel Horst. „Wir bauen fast alles – Hauptsache es ist aus Holz.“