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Max-und-Justine-Elsner-Stiftung unterstützt Bildungswoche der Diakonie

Insgesamt 198.500 Euro hat die Max-und-Justine-Elsner-Stiftung in diesem Jahr an 71 Erlanger Vereine und Organisationen der Region ausgeschüttet.

Von A wie Kinderland „Arche“ bis Z wie Zentrum für Alleinerziehende „Grünes Sofa“ reicht die Liste der Empfänger, die im Kosbacher Stadl die Fördergelder für ihre ehrenamtliche Arbeit erhielten. Unter den Empfängern: Die Sozialberatung der Diakonie Erlangen mit ihrer Bildungs- und Projektwoche für benachteiligte Familien in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Familie Erlangen-Höchstadt, dem Kinderschutzbund Erlangen und dem Caritasverband Erlangen-Höchstadt. Programmschwerpunkte der einwöchigen Maßnahme in den Sommerferien sind die Schulung der motorischen Fähigkeiten der teilnehmenden Kinder sowie Bildungsangebote für die Eltern.

 

Einen „Glücksfall“ nannte Vorstand Gerhard Wangemann das Vermächtnis des Ehepaars Elsner aus Eltersdorf. Seit ihrer Gründung 1966 zahlte die Stiftung insgesamt 2,85 Millionen Euro an Fördermitteln aus. Damit wurden bisher weit über tausend Projekte aus den Bereichen Sport, Soziales und Kultur, der Jugend- und Altenhilfe, Wohlfahrtsverbände, Feuerwehr und THW unterstützt. Das Rekordergebnis 2018 war möglich, weil das in der Hauptsache den vorausblickend eingesetzten Mieteinnahmen zu verdanken ist, die die weggebrochenen Zinsen aus Wertpapieren als Haupteinnahmequelle abgelöst haben.

 

Max Elsner, gebürtig in Bruck, war über 30 Jahre lang führender Produzent bei der Kunststoff-Spritzgusstechnik gewesen und hatte mit bis zu 85 Mitarbeitern Schraubstollen und Spikes für Sportschuhe sowie Spezialbeläge für Tennisplätze hergestellt. Mit seinem Vermögen finanzierte das 2004 verstorbene Ehepaar – dessen einziger Sohn 1980 einer heimtückischen Krankheit erlag – nicht nur Vorhaben wie etwa das Stadtlexikon oder das mit der preisgekrönten EN-Serie ausgestattete Ehrenamts-Buch sowie zahlreiche Schulsanierungen, sondern es errichtete vor allem eine gemeinnützige Stiftung, ausgestattet mit mehreren Millionen Euro.

 

Daraus wird die jährliche Ausschüttung bezahlt. Der Steuerberater Peter Appel, der Elektrounternehmer Wilhelm Merz und der frühere Stadtkämmerer Gerhard Wangemann bilden den Stiftungsvorstand, der über die Vergabe der Mittel entscheidet.

 

Quelle: Udo B. Greiner, Erlanger Nachrichten (1.5.2018)

Meldung vom: 11.06.2018

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