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Eine große Portion Selbstvertrauen

„Ich habe hier viel positive Bestärkung erfahren und es tut gut, dass man hier so offen reden kann“, erzählt eine Teilnehmerin der Projektwoche in Pottenstein. Alle zwei Jahre bietet das Diakonische Werk Erlangen die Maßnahme für benachteiligte Eltern und Kinder in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Familie Erlangen-Höchstadt, dem Caritasverband Erlangen-Höchstadt und dem Kinderschutzbund Erlangen an.

© Nathalie Menke

Für die Kinder wurde wieder ein vielseitiges erlebnispädagogisches Programm zusammengestellt. Das war für die meisten Kids hier etwas ganz Besonderes: Endlich einmal raus kommen aus den beengten Wohnverhältnissen, aus denen viele der Teilnehmer kommen. Bei den kreativen und sportlichen Aktivitäten, wie dem Hangeln durch den Niedrigseilgarten, entdeckte so manch einer Talente, die er vorher gar nicht kannte. Das gibt ein gutes Selbstwertgefühl und entwickelt ein gesundes Selbstvertrauen. Außerdem werden die motorischen Fähigkeiten der Kinder ganz nebenbei geweckt und geschult.

 

Abseits vom Alltag, der oft durch finanzielle Sorgen geprägt ist, haben die Familien auch Zeit und Raum, das Miteinander und ihre Gemeinschaft zu stärken. Aber auch der Austausch mit anderen in ähnlichen Lebenssituationen hilft den Eltern sehr: „Ich konnte sehen und erfahren, dass andere die gleichen Probleme haben, so bin ich nicht mehr so alleine“, hieß es in der Feedbackrunde. Begleitende Bildungsangebote für die Eltern, etwa zu Haushalten mit wenig Geld, wurden dankbar angenommen. Gemeinsam mit den Sozialpädagogen und Psychologinnen ging es auch darum Ressourcen und die Erziehungskompetenzen zu stärken sowie das eigene Kommunikationsverhalten wahrzunehmen und verändern zu lernen. Begeistert waren die Teilnehmenden auch vom Yoga- und Trommel-Kurs: „Das ging mir durch und durch, eine tolle Erfahrung, vielleicht könnten wir beim nächsten Mal auch die Kinder miteinbeziehen“.

 

Kinder aus Familien, in denen materielle Armut besteht, sind in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Sie haben deutlich schlechtere Bildungschancen, können viele Talente oder Potentiale erst gar nicht entfalten und werden vielfach ausgegrenzt. „Mit der Projektwoche versuchen wir dieser Ungleichheit ein Stück entgegenzuwirken“, so Monika Köhler, Leiterin der KASA (Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit), die Soziale Beratung der Diakonie Erlangen, und Verena Zepter (Leitung Soziale Beratung  und Schuldnerberatung der Caritas Erlangen). Ein toller Nebeneffekt sei das Netzwerk, das sich die Teilnehmer durch die gemeinsame Woche untereinander geschaffen haben, zum Beispiel bei der Kinderbetreuung oder der Freizeitgestaltung.

 

 

Die Bildungswoche wurde unterstützt durch

-       Aktion Mensch

-       Jugendamt Landkreis Erlangen-Höchstadt

-       Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach

Meldung vom: 06.11.2018

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