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Ehrenamtliche der Tafel: Miteinander füreinander

Vergangene Woche luden die drei Erlanger Tafel-Ausgabestellen Büchenbach, Herzogenaurach und Erlangen (Schillerstraße) ihre Ehrenamtlichen zu gemeinsamen Neujahrsessen ein.

Matthias Ewelt (Vorstand der Diakonie Erlangen) und Dr. Elisabeth Preuß (Bürgermeisterin der Stadt Erlangen) beim Neujahrsessen der Ehrenamtlichen der Tafel-Ausgabestelle Büchenbach

Pfarrer Gunther Barth (Evang.-Luth. Martin-Luther-Kirche in Büchenbach), Dr. Elisabeth Preuß (Bürgermeisterin der Stadt Erlangen) und Matthias Ewelt (Vorstand der Diakonie Erlangen) beim Besuch der Tafel-Ausstellung

„Die Arbeit der Tafeln lebt von ihren ehrenamtlichen Mitarbeitenden“, weiß Matthias Ewelt, Vorstand der Diakonie Erlangen „sie erbringen im Grunde eine sozialstaatliche Leistung der Fürsorge, die der Sozialstaat derzeit nicht erbringt“. Beim Neujahrsessen in Büchenbach brachte er den Helferinnen und Helfern seine Anerkennung entgegen. Auch Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß war gekommen, um ihren Dank auszusprechen und die Bedeutsamkeit der Tafel zu betonen. Zuvor besuchten sie zusammen mit Pfarrer Gunther Barth die Ausstellung des Fotografen Robert Taud, die derzeit im Gemeindehaus der Evang.-Luth. Martin-Luther-Kirche in Büchenbach hängt. Seine Bilder bieten Einblicke in die Alltagsarbeit der Tafel, die sonst im Verborgenen bleibt.

 

Rund 7 Tonnen Lebensmittel wöchentlich holen die ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Erlangen bei Supermärkten ab, sortieren aus, was nicht mehr genießbar ist, und stellen die Ware in den Ausgabestellen zur Verfügung. „Das ist eine richtig körperliche Arbeit" hebt die Leiterin der Tafel, Gertud König, hervor. Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich an Überfluss und Mangel. Sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, und verteilen sie an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte.

 

Die Ehrenamtlichen der Tafel Erlangen, einer Einrichtung in Trägerschaft der Diakonie Erlangen, ziehen alle an einem Strang um der Lebensmittelverschwendung Einhalt zu gebieten. Sie leisten den sozialen Dienst, weil sie an den Wert dessen glauben, was sie tun: Aktiv die Menschen unterstützen, die Bedarf haben. „Ein gemeinsames Ziel zu verfolgen schweißt zusammen“, so König, die sich über die gute Gemeinschaft der Ehrenamtlichen freut: „Hier arbeiten wirkliche alle miteinander füreinander“. Die Neujahrsessen, zu denen die Ehrenamtlichen eingeladen werden, seien eine Geste der Wertschätzung. Rund 160 Ehrenamtliche arbeiten in den drei Ausgabestellen mit zusammen über 1600 Kunden, davon sind 30 Prozent Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.

Meldung vom: 14.01.2019

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