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Sommerfest im Maria-Busch-Haus

Einrichtungsleiterin Michaela Laible begrüßt die Gäste.
Vorstandsprecher Wolfgang Tereick dankt den Sponsoren. Hier der Präsidentin des Rotary Clubs Erlangen Ohm Wiltrud Altmeppen.
Akkordeonspieler Reinhold Schmitt übernahm die musikalische Unterhatung.

Bei strahlendem Sonnenschein gab es für die Tagespflege im Maria-Busch-Haus am Nachmittag des 2. August gleich zwei Anlässe zu feiern. Zum einen wurde der Garten der Sinne nach intensiven Umbauarbeiten endlich offiziell eingeweiht, zum anderen ergab dies eine gute Gelegenheit an diesem Tag gemeinsam mit Mitarbeitenden ud Gästen der Tagespflege das mittlerweile traditionelle Sommerest zu feiern.

Nach Dankesreden des Vorstandssprechers Wolfgang Tereick und der Einrichtungsleiterin Michaela Laible, die sich nicht nur bei den zahlreichen Sponsoren, sondern auch ausdrücklich bei ihrem motivierten Team bedankte, ging man zum gemütlichen Teil des Nachmittags über. Besonderen Anklang fanden die sebstgebackenen Kuchen des Rotarierclubs Erlangen-Ohm. Die musikalische Unterhaltung übernahm der Autor, Poet und Musiker Reinhold Schmitt auf seinem Akkordeon. Mit Liedern zum Mitsingen, Mitschunkeln und Mitsummen ging er von Tisch zu Tisch und erfüllte dabei auch Musikwünsche.


Natürlich wurde auch der Gartenumbau gebührend gewürdigt. Geplant hat den Garten das Landschaftsarchitekturbüro Grosser-Seeger & Partner. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen der HypoVereinsbank leistete die Gartenbaufirma Hartmann vollen Einsatz. Bereits Mitte Juni hatten die Baumaßnahmen für den „Garten der Sinne“ auf dem Gelände in der Daimlerstraße 44 begonnen. Die Ehrenamtlichen arbeiteten insgesamt 4 Tage an dem Projekt mit, das zu einem großen Teil aus Spendengeldern finanziert wurde. Die neue Gartenanlage soll in jeder Hinsicht den Bedürfnissen und Anforderungen älterer Menschen entsprechen.


So können die Gäste vom „Maria-Busch-Haus“ Natur jetzt mit all ihren Sinnen erleben. Geruchsintensive Stauden, Gehölze und Duftschalen mit unterschiedlichen Aromen regen den Besucher zum Riechen an. Sitzplätze laden zum Verweilen ein. In aller Ruhe kann die schöne Pflanzenwelt betrachtet werden. Das weckt Erinnerungen an den eigenen Garten von früher. Der „Garten der Sinne“ soll neugierig machen. Neugierig auf das, was er sonst noch an sinnlichen Erfahrungen bereithält. Klanghölzer, die der Wind zum Tönen bringt, inspirieren die aufgestellten Triangeln und Trommeln selbst anzuschlagen. Sanfte Töne erklingen und werden durch den Garten „getragen“. Im Vorbeigehen aus dem Kräuterbeet Minze, Zitronenmelisse oder wilden Majoran pflücken - dann riechen und schmecken. An anderer Stelle stehen bunte Windräder, die sich drehen und das Auge mit ihrer Farben- und Formenvielfalt erfreuen. Im Garten sind verschiedenste Materialien aus der Natur zum Ertasten ausgelegt. Angenehm anregend und wohltuend für Hände und Füße. Die Gäste und das Team vom Maria-Busch-Haus können ihre Anlage nun endlich mit allen Sinnen genießen.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Freunde und Förderer, die eine Umsetzung des Projekts erst möglich gemacht haben.

Aktion Rollentausch: Erlanger Oberbürgermeister in der Jugendwerkstatt

Bild (v.l.): Dr. Florian Janik, Anisa Kirschner (Auszubildende); Ute Endner (Pädagogin); Andreas Balsliemke

Kaum im Amt, tauschte der neue Erlanger Oberbürgermeister Dr. Florian Janik die Rollen. Im Rahmen der gleichnamigen Aktion besuchte er am 9. Mai 2014 die Jugendwerkstatt (JUWE) der Diakonie Erlangen in Eltersdorf.

Leiter Hartmut Walter, die Mitarbeitenden und 18 Auszubildende begrüßten den OB vor Ort. Janik schlüpfte zunächst in die Lehrerrolle und hielt eine Stunde Unterricht in Sozialkunde. Das Fach steht für die Auszubildenden regulär auf dem Ausbildungsplan. Im handwerklichen Teil lernte OB Janik unter fachkundiger Anleitung, dass das Holzhandwerk ganz eigene Ansprüche bereithält. Ausbilder und Schreinermeister Andreas Balsliemke und die Auszubildende Anisa standen Janik fachkundig mit Rat und Tat zur Seite. 

Aktionstag Pflege in Nürnberg

In der Altenpflege herrscht Notstand, sowohl personell, als auch finanziell. Angesichts der desolaten Lage luden die Diakonie und die Wohlfahrtsverbände zum bundesweiten Aktionstag Pflege ein. Am 12. Mai wurde auch in Nürnberg demonstriert.

 

Trotz wechselhaften Wetters war die Botschaft klar: So kann es nicht weitergehen. Neben dem Mangel an Zeit für eine würdevolle Zuwendung beklagten die Teilnehmenden besonders das Zuviel an Dokumentationspflichten. Diese lassen immer weniger Raum für individuelle und persönliche Betreuung.

 

Während der von Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werks Bayern, geleiteten Podiumsdiskussion mit Sieglinde Burrak, Pflegefachkraft aus München, Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml, Hilde Mattheis, MdB (SPD) und dem Vorsitzenden der Freien Wohlfahrtspflege, Leonhard Stärk (BRK) wurde deutlich, dass es nicht nur um mehr Geld geht. Mindestens ebenso wichtig ist den Pflegefachkräften, dass sie mehr Zeit zur Verfügung haben, um sich den Pflegebedürftigen angemessen zuwenden zu können. Hier versprach Staatsministerin Huml ein mutiges Entrümpeln der Dokumentationspflichten, die viel Arbeitszeit binden.

 

Für Pflegefachkraft Sieglinde Burrak, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit auch ihre Eltern intensiv pflegte und in den Tod begleitete, war es besonders wichtig, die alten Menschen in der Mitte der Gesellschaft zu belassen. Auch hier wurde deutlich, wie wichtig der Faktor Zeit ist. Der Erhalt der Würde von Pflegebedürftigen wie auch Pflegenden werde unter dem Druck der vorgegebenen Pflegezeiten immer schwieriger. Viel Applaus erhielt Burrak für ihre Bemerkung, Fortschritte bei der Pflegereform würden immer wieder hinausgezögert. „Wir wissen alle seit Jahren, was getan werden muss, es werden einfach keine Entscheidungen getroffen“. Unterstützung erhielt sie von Leonhard Stärk: „Es gibt kein Erkenntnisproblem. Wir brauchen für Verbesserungen keine jahrelangen Probeläufe mehr. Was fehlt, sind Taten“.

Burrak wünschte zudem, dass über Pflege auch positiv berichtet werde. Sonst ist es schwierig, Menschen für den Beruf zu gewinnen. Dass Pflegenachwuchs ein großes Thema ist, verdeutlichte Präsident Bammessel beispielhaft: In einer Pflegeschule haben 21 Menschen die Ausbildung begonnen, aber nicht beendet.

 

Zeit in Form von Geduld sei nötig, beschworen die beiden Politikerinnen auf dem Podium, man müsse auch mit den kleinen Schritten zufrieden sein, die nach und nach gegangen werden, so Hilde Mattheis. Das führte zu einigen Unmutsäußerungen in der bis auf den letzten Platz besetzten Nürnberger Sebalduskirche. Immer wieder wurde um die Unterstützung der in diesem Bereich Tätigen gebeten, um in der Pflege nach und nach Bedingungen zu schaffen, die allen gerecht würden.

 

Um der Notwendigkeit dieser gerechten Bedingungen Nachdruck zu verleihen, zogen schließlich ca 2.000 Altenpflegerinnen und -pfleger vor die Nürnberger Lorenzkirche. Hier brachten sie ihre „Reform-Pakete“ auf den Weg zur Bundesregierung (Bild). 

Die Diakonie Erlangen bittet um Spenden - Familienpflege: Mama ist krank - was nun?

Für die Erlangerin Susanne Peters (37, Name geändert) lief es 2012 nicht gut. Komplikationen während der Schwangerschaft hoben ihr Leben aus den gewohnten Angeln. Ein Krankenhausaufenthalt und strenge Bettruhe für mehr als 9 Wochen folgten. Ihr Mann war im Außendienst viel unterwegs, die gemeinsamen Kinder (4 und 7) unversorgt. Der Haushalt blieb liegen. Wie geht es weiter? Wer kümmert sich um die Kinder? Wer kauft ein, wäscht, kocht und hilft bei den Hausaufgaben?

„Es sind existenzielle Fragen, die sich den Familien stellen“, erzählt Gertraud Neumeier, Familienpflegerin der Diakonie Erlangen. Sie springt ein, wenn sich Familien nicht mehr selbst helfen können, z.B. bei schweren Erkrankungen, persönlichen Krisen oder nach Unfällen. Schicksalsschläge sind ihr tägliches Brot. „Es kann jede und jeden treffen – zu jedem Zeitpunkt“, weiß Neumeier. In ihrem Berufsalltag geht es um schnelle und unbürokratische Hilfe, verbunden mit viel zwischenmenschlicher Einfühlung. „Jede Familie ist anders und ich muss mich auf sie einstellen können“, erklärt Neumeier.
Familienpflege ist für Familien in Not unerlässlich. Dennoch ist sie den wenigsten bekannt. „Selbst Ärzte oder Fachleute aus anderen helfenden Berufen kennen sie oft nicht und können wichtige Informationen im Einzelfall nicht weitergeben“, so Neumeier. Derzeit helfen die Familienpflegerinnen der Diakonie Erlangen 70 Familien aus Erlangen und Umgebung – manchmal bis zu einem Jahr. Kinder profitieren von der Familienpflege besonders: Sie können in ihrem gewohnten Zuhause bleiben.

Gertraud Neumeier hat eine dreijährige Ausbildung zur Hauswirtschafterin und eine zweijährige Fachschule für Familienpflege abgeschlossen. Sie liebt ihre Arbeit, trotz der finanziellen Probleme, die die Familienpflege hat. Die Krankenkassen erstatten die Stundensätze nur unvollständig, Kosten sind nicht gedeckt. Trotz Zuschüssen von Land und Kommunen sowie der Landeskirche schreibt die Familienpflege rote Zahlen. Die Diakonie Erlangen bittet um Spenden damit die so wichtigen Angebote der Familienpflege und eine gute Qualität aufrechterhalten werden können.

Susanne Peters hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht, die schwierige Zeit ist Vergangenheit. Gertraud Neumeier zieht ihr eigenes Fazit: „Solche Erlebnisse machen meine Arbeit wertvoll und schön. Ich möchte nichts anderes machen“.

Bild: Familienpflegerin Gertraud Neumeier im Einsatz

 

Spendenkonto

Diakonie Erlangen
Konto-Nr.: 60 025 874
BLZ: 736 500 00
IBAN: DE46 7635 0000 0060 0258 74
BIC: BYLADEM1ERH
Sparkasse Erlangen
Stichwort Familienpflege

 

Hier können Sie sich die folgenden Dokumente herunterladen:

 

Faltblatt „Mama ist krank – was nun?.pdf

Aktion Rollentausch

Am 29. April 2014 besuchte Staatssekretär Stefan Müller vom Bundesministerium für Bildung und Forschung die Jugendwerkstatt der Diakonie Erlangen. Vor Ort informierte er sich bei Leiter Hartmut Walter über die Arbeit und stellte sich den Fragen der Auszubildenden. Tim Hofmann, angehender Holzfachwerker im 3. Lehrjahr, erklärte Müller eine Holzverbindung aus fachlicher Sicht (Bild).

 

Informationstag: Lust auf Altenpflege?

Die Diakonie Erlangen und die Jobcenter aus Stadt und Landkreis luden am 3. April zu einer gemeinsamen Infoveranstaltung ins Seniorenzentrum Sophienstraße ein. Fachkräfte, Pflegeschülerinnen und -schüler, sowie Mitarbeitende der Jobcenter standen Interessierten Rede und Antwort.

 

Ziel der Veranstaltung war es für den Beruf des Altenpflegers bzw. der Altenpflegerin zu werben. Ihre Tätigkeit hat in weiten Kreisen der Bevölkerung ein schlechtes Image. Es herrscht ein großer Mangel an Fach- und Hilfskräften in der Altenpflege. Die Berufsaussichten sind deshalb sehr gut. Gerade für allein Erziehende, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer haben, gäbe es gute Berufsaussichten. „Altenpflege hat nur keine Lobby – leider! Aber wir müssen uns aber nicht so klein machen, es ist ein toller, ein erfüllender Beruf,“ bestätigt auch Valerie Ullmann, Altenpflege-Schülerin in Uttenreuth.

 

Der Infotag „Lust auf Altenpflege?“ sollte anschaulich klarmachen, dass die Altenpflege ein anspruchsvoller Ausbildungsberuf ist, der schon während der Ausbildung, aber auch im Beruf attraktive Möglichkeiten und eine große Erfüllung bietet. Die Ausbildung ist für Realschulabsolventen, aber auch für Mittelschulabsolventen mit einer anderen Ausbildung zugänglich und ermöglicht vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten bis zu Leitungspositionen.

 

„Wir vom Jobcenter wollen flexibel sein und auf jeden Bewerber individuell eingehen, der rechtliche Rahmen muss natürlich stimmen. Unser Anspruch ist es aber, alle Interessenten in den Job zu bringen, der zu ihnen passt,“ so Axel Lindner vom Jobcenter Erlangen.

Fundgrube feiert Jubiläum

Die Mitarbeiterinnen der Fundgrube verteilen Geschenke.

Die Fundgrube - Allerhand aus zweiter Hand hat ihren ersten Geburtstag gefeiert. Am 18. Dezember 2012 wurden die neuen Räume der Fundgrube in der Langfeldstraße offiziell eingeweiht. Den einjährigen Geburtstag nahmen die Mitarbeiterinnen der Fundgrube zum Anlass, sich mit einer kleinen Überraschung bei ihren Kundinnen und Kunden zu bedanken. Alle Kinder bis sechs Jahren erhielten kleine Präsente, die zwei Kinder Erlanger Kindergärten mit viel Engagement und kreativem Einsatz "geschnürt" hatten.

Öffnungs- und Abgabezeiten:

Dienstag 10 bis 16 Uhr
Mittwoch 10 bis 16 Uhr
Donnerstag 13 bis 18 Uhr
Freitag 10 bis 14 Uhr

Diakonie feiert und dankt

Mit einem musikalischen Nachmittag bedankt sich die Diakonie Erlangen am 24. März bei ihren vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie ihren Spenderinnen und Spendern. Das Dankeschön-Konzert in St. Markus wird durch Wolfgang Buck verschönert.


Der fränkische Mundartbarde und Pfarrer zog die Besucher in der vollbesetzten Kirche von der ersten Minute an in seinen Bann. Mit viel Lokalkolorit und Witz, aber auch sozialkritischen Texten präsentierte er Auszüge aus seinem neuesten Programm „Kummdmernaham“ und Altbekanntem zum Mitsingen. Buck überzeugte bei seinem Soloauftritt mit Akkustikgitarre und Rhythm'n'Blues.


Die halbstündige Konzertpause nutzen viele Gäste und plauderten bei einem Glas Sekt im Löhesaal. Für den zuvorkommenden und schnellen Service sorgte das Team der Service AKTIV.


Nicht nur die Konzertgäste, auch Wolfgang Buck freute sich sehr über den gelungenen Auftritt, bei er das Publikum nicht lange bitten musste, die Refrains in Mundart mitzusingen. Fröhliche Gesichter wohin man sah. Mit dem kleinen Hinweis auf die Profession Wolfgang Bucks fand der Vorstandsprecher der Diakonie Erlangen Wolfgang Tereick die abschließenden Worte: „Wenn der richtige Pfarrer in der Kirche die richtigen Worte findet, dann ist sie auch voll besetzt bis auf den letzten Platz.“


Allen Besucherinnen und Besuchern ein Dankeschön für ihr vielfältiges Engagement für die Diakonie Erlangen. Wir freuen uns schon darauf, Sie auch im kommenden Jahr wieder zu unserer gemeinsamen Feier „Diakonie feiert und dankt“ einzuladen.

Erlanger Tafelleiter geht in Ruhestand

Stellungswechsel bei der Tafel Erlangen - Bei der Verabschiedung des bisherigen Tafelleiters Jörg Schultz (links) durch Vorstandsprecher Wolfgang Tereick und Bezirksstellenleiterin Sabine Hornung wurden die Nachfolger Gertud König (2.v.l.) und Frank Braun (r.) vorgestellt.

Nach 15 Jahren beendet Jörg Schultz seine Tätigkeit als Leiter der Erlanger Tafel, um seinen wohlverdienten Ruhestand anzutreten. Für sein hingebungsvolles Engagement, das auch durch auftretende Schwierigkeiten nicht gebremst wurde, dankten ihm unter anderem der Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis, der stellvertretende Landrat von Erlangen-Höchstadt, Manfred Bachmayer und der Bürgermeister von Herzogenaurach, Dr. German Hacker.

 

Ohne Jörg Schultz wäre die Erlanger Tafel nicht denkbar gewesen, so der Vorstandssprecher der Diakonie Erlangen, Wolfgang Tereick in seiner Abschiedsrede. Die Hungernden satt zu machen, sei ein urchristlicher Auftrag, denn "mit knurrendem Magen kann man nur schwer glauben, mit knurrendem Magen kann man nur schwer beten." Dank der Tafeln könnten die Menschen förmlich schmecken, dass Gott ihnen nahe sei. 6-9 Tonnen werden pro Woche von der Erlanger Tafel bewegt. Das erfordert eine ausgefeilte Logistik. Es sei ein Wunder, fast so wie die Speisung der 5000 ein Wunder gewesen war. "Die Tafeln sind ein Baustein im Zukunftsprogramm Gottes", so Tereick weiter.


Erlangens OB betonte, dass die Tafel zu einem fast mittelständischen Unternehmen geworden sei. Dank Jörg Schultz, der sich mit seinem unermüdlichen Engagement auch den zahlreichen Schwierigkeiten stellte und dennoch immer Zeit für ein Gespräch mit den Bedürftigen fand. Nicht zuletzt ihm sei es zu verdanken, dass etwa aus dem Vermieter der ehemaligen Räume der Tafel ein Unterstützer geworden sei. Die neuen Räume in der Schillerstraße (Eingang Wilhelmsstr.) böten nun Schutz vor neugierigen Blicken.

 

Die Suche nach Nachfolgern gestaltete sich anspruchsvoll, wurde doch ein Multitalent gebraucht. Weil das in einer Person nicht zu finden war, gibt es nun eine Doppelspitze, die sich bei dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit vorstellte. Gertrud König und Frank Braun treten gemeinsam die Nachfolge von Jörg Schultz an.

 

Sabine Hornung, die Bezirksstellenleiterin der Diakonie Erlangen, betont: „Die Tafel war für Jörg Schultz kein Job, sondern eine Herzensangelegenheit. Schultz war der Mann für alle Fälle.“

 

Und so ganz kann Jörg Schultz nicht von der Tafel lassen, nach einer kurzen Auszeit wird er sich künftig ehrenamtlich für die Erlanger Tafel engagieren.

Kleiderspenden am Erlanger Schlossplatz

Der Sommer geht, der Winter kommt. Die perfekte Gelegenheit dem eigenen Kleiderschrank einen Gefallen zu tun. Einmal durchprobieren, Altes aussortieren und Neues besorgen. Dazu besteht die Möglichkeit am 28. Oktober auf dem Erlanger Schlossplatz.

Den ganzen Tag lang (bis 16 Uhr) können dort Spenden für die „Fundgrube-Allerhand aus zweiter Hand“ des Diakonischen Werkes Erlangen abgegeben werden Gerne gesehen sind gut erhaltene Textilien aller Art. Einfach mit alten Klamotten bepackt vorbei kommen, abgeben und dann: Shoppen in der Erlanger Innenstadt. Damit ist der Klamottenwechsel perfekt.

 

Es wird etwas mehr sein?

 

Großspenden nehmen wir gerne am 27.10.13 in der Kirchengemeinde St. Markus (Sieglitzhofer Straße 2, Erlangen) Innenhof – Haus der Jugend von 14-16 Uhr an.

 

Wohlfahrt trifft Politik - Für eine lebenswerte Gesellschaft

Zum ersten Mal in der Geschichte Bayerns formulieren die Bayerischen Wohlfahrtsverbände gemeinsam eine Sozialcharta. Darin sind die Maßstäbe für eine lebenswerte Gesellschaft in zehn Punkten zusammengefasst.

 

Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, bei der Begrüßung der Gäste.

Bei einer Podiumsdiskussion Ende Juli

- es ist ist die erste gemeinsame Veranstaltung der sechs Erlanger Wohlfahrtsverbände überhaupt -

stellten sich die Landtagskandidatinnen für Erlangen und das Umland den kritischen Fragen von AWO, BRK, Caritas, Diakonie Erlangen, dem Paritätischen Verein und der Lebenshilfe Erlangen.

 

 

Wie steht die Politik zu den zentralen sozialen Problemen Alter, Armut, Gerechtigkeit?

 

Was hat Erlangen zu erwarten?

 

Wie sozial soll Bayern werden?

 

 

Die Besucher lauschen aufmerksam den Rednern.

Rund 90 Interessierte fanden an dem heißen Sommerabend den Weg ins BRK. Der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, eröffnete die Diskussion. "Die Wohlfahrtsverbände werden frech", äußerte er sich provokant. Dies sei jedoch notwendig, denn es gehe um sehr viel. Nur wenn die Wirtschaft boome, bleibe ein bisschen Geld für Soziales übrig, so der Dekan weiter.

 

"Dabei stehen soziale Fragen in der Mitte der Gesellschaft und betreffen jeden: Mann, Frau, Familien und Alleinerziehende." Die gemeinsame Sozialcharta sei ein wichtiger Schritt um den Ehrgeiz der Politik zu wecken. "Soziale Gerechtigkeit bedeutet inneren Frieden!"

Die Landtagskandidatinnen und - kandidaten stellen sich den Fragen von Moderator Christian Düfel.

Durch die zweistündige Podiumsdiskussion, bei der Politikerinnen und Politiker von CSU, SPD, Grünen, FDP, den Freien Wählern und den Linken zu Wort kamen, führte der Pfarrer Christian Düfel mit viel Geschick und Feingefühl. Und dabei wurde durchaus kontrovers diskutiert.

 

Beim Thema Asylsuchende zeigte sich Julia Bailey von den Grünen sehr engagiert, Walter Nussel von der CSU hielt ein Plädoyer für das Duale Schulsystem und der Linken-Politiker Anton Salzbrenner fiel besonders durch seine fachlich qualifizierten Anmerkungen auf.

 

Ein Gruppenbild zum Abschluss des Abends.

Einig waren sich alle Rednerinnen und Redner, dass eine Aufwertung Sozialer Berufe unabdingbar sei. Über das Wie herrschte jedoch weiter Uneinigkeit. Alexandra Hiersemann von der SPD betonte jedoch: "Es geht nur durch Weiterbildung und bessere Bezahlung. Hebel und Zwänge werden auferlegt durch Pflegeversicherung, Krankenkassen und Pflegesätze. Diese Sätze sind aber nicht kostendeckend angelegt - hier muss sich etwas verbessern."

 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass alle anwesenden Damen und Herren aus der Politik gut vorbereitet waren und sich gewillt zeigten, sich für ein soziales Bayern stark zu machen. Wie viel davon reine Wahlversprechen sind, wird sich nach der Landtagswahl im September zeigen.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zur Podiumsdiskussion.

Auch Zurufe aus dem Publikum blieben beim Thema Gesetzliche Rente nicht aus. Patrick Prell von den Freien Wählern erhielt von FDP-Landtagskandidat Hellmut Schallock Zustimmung für dessen Kritik "die gesetzliche Rente sei von der Politik kaputtgemacht worden". Für Erheiterung im Publikum sorgte daraufhin der Zwischenruf einer Besucherin in breitestem Fränkisch, die Schallock rügte:" Naa - die von der FDP derfn da aber ned klatschn!"

 

21. März 2013: Gabi Rubenbauer als Finanzvorstand eingeführt

In der St. Jakobskirche (v.l.): Peter Daniel Forster, Wolfgang Tereick (Vorstand Stadtmission), Gabriele Sörgel, Horst Förther, Gabi Rubenbauer, Dr. Tobias Mährer, Dr. Jürgen Körnlein, Peter Huschke

Im Rahmen eines Gottesdienstes am 21. März 2013 in der Nürnberger St. Jakob Kirche wurde Gabi Rubenbauer durch Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein feierlich in ihr Amt als Finanzvorstand der Stadtmission Nürnberg und der Diakonie Erlangen eingeführt.

 

Die gebürtige Oberpfälzerin war nach einem Betriebswirtschaftsstudium seit 1991 als Wirtschaftsprüferin tätig und verfügt über umfassende Kenntnisse in der Sozialwirtschaft. Zu ihrem Ressort gehören die Bereiche Haushalt und Finanzen, Zentralverwaltung, Bau und Immobilien sowie Beteiligungen und Stiftungen.

 

Neben Dr. Tobias Mähner, Vorstand des Diakonischen Werkes Bayern, sprachen Bürgermeister Horst Förther, Peter Daniel Forster vom Bezirk Mittelfranken und Dekan Peter Huschke aus Erlangen Grußworte und wünschten Gabi Rubenbauer alles Gute für die Zukunft. Im Namen der Mitarbeitenden der Stadtmission Nürnberg und der Diakonie Erlangen begrüßte Vorstandssprecherin Gabriele Sörgel ihre neue Vorstandskollegin.

 

In ihrem Dankeswort an die mehr als 100 Gäste ging Gabi Rubenbauer auf die Beweggründe für ihren beruflichen Wechsel ein: „Mut und Vertrauen, die Position des Finanzvorstandes anzutreten und mich den damit verbundenen Aufgaben zu stellen, kamen nicht allein aus den soliden Bilanzzahlen der Stadtmission und der Diakonie Erlangen. Der entscheidende Faktor für mich war vielmehr das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

17. März 2013: Diakonie feiert und dankt!

Bild: Musikduo Wolfgang Auer und Klaus Jäckle

Ehrenamtliches Engagement:
Taten unterbrechen das Schicksal

 

Ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich. Mit dieser Würdigung feierte die Diakonie Erlangen am 17. März in der Erlanger St. Markus Kirche. Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender sowie wichtige Kooperationspartner trafen sich zu Andacht und Musik. Wolfgang Tereick (Vorstand) und Diakoniepfarrer Michael Maier führten durch die Jahresfeier im vollbesetzten Haus. Am biblischen Beispiel der Salbung Jesus durch eine Frau (Markus 14. 3-9) hinterfragte Dekan Peter Huschke die Begriffe Verschwendung und Notwendigkeit. Ist für einen Armen nur das vernünftig, was überlebensnotwendig ist? Oder lebt nicht jeder Mensch gleichermaßen auch von flüchtigen Momenten? Gerade kleine Gesten bereicherten das Leben, so Huschke. Dem anderen ein Kompliment machen oder ein wenig Zeit schenken: „Es werden von uns keine Heldentaten erwartet. Jeder Mensch hat seine Begabung um andere zu erfreuen“. Huschkes Fazit: „Solche Augenblicke des Miteinanders überdauern die Zeit. Gerade die kleinen Taten unterbrechen das Schicksal.“

 

Augenblicke höchsten musikalischen Niveaus boten das „duo auer jäckle“ mit ihren „musical landscapes“. Mit sichtlichem Spaß führten Wolfgang Auer (Flöte) und Klaus Jäckle (Gitarre) die Zuhörer virtuos durch mazedonisches Volksgut, amerikanische Minstrel-Songs und argentinischen Tango. Bravo!

 

Die Diakonie Erlangen dankt allen Helferinnen und Helfern sowie Spender/-innen von Herzen für Ihr Engagement.

1. Januar 2013: Veränderungen im Vorstand des Diakonischen Werkes Erlangen e.V.

Gabi Rubenbauer Nachfolgerin von Helmut Heinl

 

Erlangen      Seit dem 1. Januar 2013 ist die Dipl.-Betriebswirtin Gabi Rubenbauer (47) als Nachfolgerin von Helmut Heinl, der in den Ruhestand wechselte, neuer kaufmännischer Vorstand des Diakonischen Werkes Erlangen e.V.

 

Zusammen mit Vorstandssprecher Pfarrer Wolfgang Tereick und Gabriele Sörgel bildet sie den dreiköpfigen Vorstand der Diakonie Erlangen. Zu ihrem Ressort gehören die Bereiche Haushalt und Finanzen, Zentralverwaltung, Bau und Immobilien sowie die Beteiligungen der Diakonie Erlangen.

 

Die gebürtige Oberpfälzerin war nach ihrem Betriebswirtschaftsstudium seit 1991 bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, München, als Wirtschaftsprüferin tätig und verfügt über umfassende Kenntnisse in der Sozialwirtschaft.

Treue Unterstützung durch Sparkasse Erlangen

Auch im Jahr 2012 förderte die Sparkasse Erlangen wieder Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter sowie Vereine und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung. Bei den traditionellen Weihnachtsspendenübergaben der Sparkasse Erlangen konnten erneut auch Vertreter der Diakonie Erlangen Spenden in Höhe von insgesamt 4.000 Euro aus den Händen von Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Buchmann und seinen Vorstandskollegen Walter Paulus-Rohmer und Heinz Gebhardt entgegennehmen.

 

„Wichtige Werte und Tugenden bleiben mitunter auf der Strecke“, betonte Buchmann während der Spendenübergabe. „Vor diesem Hintergrund wird das erlebte, praktizierte und vermittelte „Wir-Gefühl“ immer wichtiger. Ehrenamtlich Engagierte stellen gerade dieses „Wir“ in den Fokus“, so Buchmann weiter. „Sie, die Sie heute hier sind, leben das „Wir“ bereits sehr ausgeprägt. Dies ist erwähnenswert, bemerkenswert und bewundernswert.“

 

Mit der Spendenaktion setzt die Sparkasse Erlangen ein deutliches Zeichen: Engagement und ehrenamtliche Arbeit werden aktiv unterstützt, und das nicht nur finanziell: über 300 Mitarbeiter der Sparkasse - vom Azubi bis hin zum Vorstand - sind ehrenamtlich tätig.

 

Bürgerstiftung Erlangen unterstützt neuen Garten der Tagespflege

2.000 Euro Spende für die Anlage eines "Gartens der Sinne" erhielt die Diakonie Erlangen für ihre Tagespflege "Maria-Busch-Haus". Martin Böller, der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung zur Entscheidung: "Wir freuen uns, dass wir Ihr Vorhaben unterstützen können und wünschen Ihnen bei der Realisierung viel Erfolg." Die Zuwendung soll primär zur Anlage eines Barfußpfades verwendet werden, der in diesem Jahr umgesetzt wird.

 

Selbstverständliche Tätigkeiten des Alltags werden für alte Menschen oft zu einer großen Herausforderung. Mit regelmäßigen beschäftigungstherapeutischen Angeboten für die uns anvertrauten Menschen möchten wir deren alltagspraktische Fähigkeiten und Handlungsabläufe möglichst lange erhalten. Mit dem „Garten der Sinne“ können wir unser Angebot noch um einige besonders wichtige Elemente erweitern.

 

Die Diakonie Erlangen und die ihr in der Tagespflege anvertrauten Seniorinnen und Senioren freuen sich über diese hilfreiche Unterstützung. Herzlichen Dank!

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Anna Thiel

 

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