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Nürnberger Christkind in der Jugendwerkstatt der Diakonie Erlangen

Erinnerungen an Christkind-Erlebnisse zu Weihnachten Sie ist die derzeit wichtigste Botschafterin der Weihnachtsstadt Nürnberg: Die 17-Jährige Schülerin Rebecca Ammon ist seit diesem Freitag das „Nürnberger Christkind“. Am Montag (4.12.) hat sie die „Jugendwerkstatt“ der Diakonie Erlangen in Stadtteil Eltersdorf besucht.

Bereits mit großer Routine spricht sie den Prolog des Christkinds. Für das Personal und die 14 Auszubildenden der Jugendwerkstatt ist der Besuch eine willkommene Abwechslung in der Adventszeit.

 

Jacqueline Saffer wird im dritten Lehrjahr zur Schreinerin ausgebildet. Die 18-Jährige erinnert sich gern an ihre Kindheit: „Wenn du nach der Kirche nach Hause kommst, ist auch das Christkind da."  Das waren die Worte ihrer Mutter am Heiligen Abend. Wenn es dann aber die Geschenke gab, war das Christkind schon weiter geflogen. Erst jetzt trifft sie es das erste Mal.

 

Heilig Abend durchgeplant

 

Gemeinsam mit dem Nürnberger Christkind ist dann noch Zeit für eine Weihnachtserzählung bei Plätzchen, Lebkuchen und alkoholfreiem Glühwein. Für Christkind Rebecca Ammon ist der Heilige Abend bereits durchgeplant: Um 14 Uhr nimmt sie an einem Gottesdienst der Stadtmission in der Mittelhalle des Nürnberger Hauptbahnhofs teil. Anschließend geht’s zur Obdachlosenweihnacht der evangelischen Innenstadtgemeinden im Haus „eckstein“. Danach aber freut sie sich auf die private Weihnachtsfeier. „Mit der Familie essen, Weihnachtslieder singen und dann gibt es die Geschenke“, erzählt die 17-Jährige. „Ganz traditionell steht am 1. Feiertag eine Gans auf dem Tisch.“

 

Die erste persönliche Begegnung mit dem Christkind ist es in der Jugendwerkstatt auch für Vorstandssprecher Matthias Ewelt. „Bei uns in der Familie war das Christkind immer etwas Geheimnisvolles“, erinnert sich der Theologe an seine Kindertage. „Das Wohnzimmer durften nur die Eltern betreten. Zur Bescherung war das Christkind dann schon wieder weg.“ Eine Enttäuschung, die der kleine Matthias wohl mit Millionen anderer Kinder am Weihnachtsabend geteilt hat.

 

Gute Chancen auf einen Arbeitsplatz

 

In der Jugendwerkstatt der Diakonie Erlangen werden junge Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen waren,  zum Schreiner und Holzfachwerker ausgebildet. Einrichtungsleiter Wolfgang Gremer und sein Mitarbeiter-Team sind ein bisschen stolz darauf, dass rund 80 Prozent der Auszubildenden anschließend auf einen Arbeitsplatz vermittelt werden können. Jacqueline Saffer, die in rund sechs Monaten ihre Gesellenprüfung als Schreinerin ablegen wird, hat daher gute Aussichten in ihrem gelernten Beruf auch einen Job zu finden.

Autor: Paul Schremser

 

 

 

 

Meldung vom: 05.12.2017

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